Nach dem schlemmerhaften Dezember ist der Januar wohl der unangenehmste Monat für viele von uns. Manche stecken noch in der Zuckerfalle (wieso gibt es eigentlich nur einmal im Jahr Kekse?), andere haben ihren „On“-Knopf noch nicht gefunden, um endlich in Bewegung zu kommen. Und dann gehen wir gleich nahtlos über in die Frühjahrsmüdigkeit.

Diese Umstände gaben mir zu denken und ich dachte mir, jetzt ist es Zeit, geballte Wohlfühl-Power an den Start zu holen.

„Was tust du, wenn du dich jetzt gleich wohl(er) in deinem Körper fühlen möchtest?“

Diese Frage habe ich 10 interessanten Persönlichkeiten aus meinem Netzwerk gestellt. Heraus kam eine kunterbunte Mischung toller Strategien, wie du dich innerhalb von Minuten (!) wieder wohler in deinem Körper fühlst.

Reden wir nicht lange drum herum, legen wir los!

Den Anfang macht:

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Birgit Feliz Carrasco

Mein Allheilmittel für mentale oder körperliche Dysbalancen ist Yoga. Selbst eine kleine Übung – in Bewusstheit ausgeführt – hilft mir bereits, mich wieder zu zentrieren und von den Sorgenszenarien des Verstandes weg, wieder hin zum Dankbarkeitsgefühl meiner Seele zu kommen. Asanas veredeln unsere Körper und unterstützen gleichzeitig unsere mentale Verfeinerung durch innere Aufrichtung, Bewusstheit und Stabilität im Leben, zum Beispiel:

»Die Haltung des Baumes«

Praktiziere diese einfache Übung zwischendurch oder am Morgen und am Abend und kombiniere sie mit einer bestärkenden Affirmation:

Stelle dich aufrecht mit nackten Füßen auf die Erde oder auf deine Yogamatte.
Positioniere deine Füße eng nebeneinander und verlagere dein Körpergewicht auf dein rechtes Bein. Konzentriere deinen Blick auf einen unbeweglichen Punkt und hebe deinen linken Fuß an.
In verschiedenen möglichen Varianten der Asanas »Baum«, kannst du deinen linken Fuß auf den rechten aussetzen oder an der Innenseite deinen rechtes Beines abstützen oder frei schweben lassen. Ebenso kannst du verschiedene Variante der Armhaltung ausprobieren: aneinander gelegte Handflächen oder ausgestreckte Arme, wie die Äste eines großen Baumes.
Fühle dich in der Erde verwurzelt und mit dem Himmel verbunden, spüre dich in Stabilität und Balance sowie in innerer Harmonie und Zufriedenheit.Verstärke die feinstoffliche Wirkung der Asana mit der Affirmation: „Ich bin stark und ich bin alles, was ich brauche und liebe.“
Wiederhole die Asana »Baum« mit deinem linken Bein als Baumstamm und spüre bewusst, was es zu spüren gibt.

Auf diesem Bild zeigt dir Birgit, wie es geht.

About:
Birgit Feliz Carrasco ist Yoga-Botschafterin, Seelen-Coach und Autorin zahlreicher Bücher zu Yoga & Bewusstheitsentwicklung. Ihr aktuelles Buch „Yoga X-Large – auch Dicke können Yoga machen“* erregte Aufsehen und gewann Ansehen in der Yoga-Szene. „Love and Light“ ist ihr Lebensmotto. Ihre Angebote an dich findest du hier: www.birgitfelizcarrasco.com

Kleine Anmerkung von Judith: im Februar solltest du den Blog aufmerksam lesen oder meinen Happyletter abonnieren, denn ich habe „Yoga X-Large – auch Dicke können Yoga machen“ gelesen und damit Yoga geübt. Nächsten Monat stelle ich dir das Buch ausführlich vor und habe außerdem ein Kurz-Interview mit Birgit und eine Überraschung für dich! 

*dieser Link ist ein Affiliate-Link und ich bekomme eine kleine Provision, wenn du über diesen Link das Buch kaufst – damit unterstützt du meine Arbeit  – vielen Dank!

Dennis Möck-Ludwig

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Wenn ich mich in meinem Körper unwohl fühle, mache ich mir bewusst, dass dieser mein Tempel ist, durch den ich die Welt erfahre und lebendig sein kann. Lebendigkeit braucht Atem. Ich schicke meinen Atem durch jede Zelle und spüre, wie mein Körper weich wird (glaub mir, weich zu sein, lässt dich vollkommen ankommen!). Das Ergebnis? Du fühlst dich wohl, weil du gegenwärtig bist und deinem Körper endlich Aufmerksamkeit schenkst. Das macht unglaublich sexy!

About:
Dennis ist Inhaber von Devi’s Ashram, Autor und Life Coach. Er lebt in der Nähe von Frankfurt und praktiziert seit vielen Jahren Yoga, Ayurveda sowie alltagstaugliche Rituale. Sein Spirit ist undogmatisch, frei und doch hingebungsvoll. Mehr unter: www.devis-ashram.de

Alexandra Baumann

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Wenn ich mich müde, abgeschlagen und unzufrieden mit mir selbst fühle, gehe ich auf einen kurzen Spaziergang – am allerliebsten in den Wald. Tief durchatmen und schon nach wenigen Minuten sieht die Welt wieder besser aus. Und das Körpergefühl ist es sowieso auch, danach bin ich wieder wächer und habe mehr Energie, Dinge anzupacken.

About:
 Alexandra Baumann, Texterin und Bloggerin, die auf www.runcouchpotatoesrun.com über den Kampf mit Couchpotato Fred bloggt. Und – auch dank Judiths SofaStarter Kurs und ihren Inputs – am Strategien für ein besseres Körpergefühl entdecken ist.

Dr. Patricia Ricci

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Wenn ich mich sofort wohler fühle möchte, mache ich eines von 3 Dingen oder ziehe meinem Wohlfühl-Joker:

+ Ich mache lächelnd einen Spaziergang an der frischen Luft
+ Ich zünde eine Kerze an und schmökere in einem inspirierenden Buch
+ Ich spiele meine Lieblingsmusik oder ein Hörbuch und lege mich in die Badewanne

Je nach Stimmung, Wetter, Tageszeit und Laune bewege ich mich also in der Natur, die es ja auch in der Stadt an jeder Ecke zu finden gibt, wo mein Körper beim Lächeln und Gehen ganz alleine erwiesenermaßen Glückshormone ausschüttet und mich wieder an die Schönheit des Lebens erinnert. Abends oder im Winter zünde ich meist lieber ein kleines Feuer an und lass mich von Worten beglücken und in märchenhafte Welten entführen (Hier habe ich dir sogar schon mal meine Lieblingsbücher zusammengefasst.). Und wenn ich mich richtig entspannen möchte findest du mich in einem warmen Bad mit Meersalz, guter Musik und geschlossenen Augen. Egal wie, in einer halben Stunde bin ich so ohne viel Aufwand wieder ruhig, entspannt und in meinem Körper angekommen. Wenn ich dann noch ein bisschen mehr Power fühlen will, drehe ich als Joker nur noch die Musik auf und tanze ein paar Minuten zu Jessie Js „Masterpiece“, Nickelbacks „What are you waiting for“ oder „Selfish Love“ von Pedro Casanova durch Haus & Garten und bin wieder bereit die Welt zu retten! Sei auch du dabei, du bist so unendlich wichtig für die Welt, genau so wie du jetzt bist, mit all deinen sogenannten Stärken & Schwächen!
BeYOUtiful & rock your life!

About:
Dr. Patricia Ricci leitet die Villa Natura in der sich alles um Deine Lebenslust, Kreativität & Natur dreht. In ihren Wild Women Weekends, den Your-Life-Your-Choice Seminaren, Kräuterwanderungen, Naturabenteuern, Kreativtrainings, Märchenabenden, Webinaren und Ausbildungen stehst du im Mittelpunkt der bunten Abenteuer. Neugierig? Hier kannst du dir kostenfrei ihr e-Book „33 Inspirationen für LebensKunst“ herunterladen
Dr. Patricia S. Ricci | *Zurück zu Dir* | Villa Natura |www.villanatura.at| www.zopfmütze.com

Julia Molitor

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Wenn man sich, aus welchen Gründen auch immer, gerade nicht wohl fühlt in seinem Körper, ist das nicht nur für einen selber unangenehm. Meist strahlt man das auch nach außen und so kann es vorkommen, dass man von anderen Menschen ganz anders wahrgenommen wird, als man eigentlich möchte. Dabei hat Unwohlsein nichts mit einem geringen Selbstbewusstsein zu tun. Jeder hat Tage, an denen er sich am liebsten verkriechen würde. Manchmal geht das aber nicht und dafür habe ich ein paar kleine Tipps auf Lager, die eigentlich immer helfen:

Rote Lippen. Klingt jetzt erstmal eher so nach einem blöden Tipp. Schließlich will man sich an solchen Tagen ja eigentlich eher verstecken als noch mit seinem Make-Up besonders aufzufallen. Aber mir gibt es eben irgendwie ein Gefühl von Weiblichkeit, wenn ich in den Spiegel schaue und mich rote Lippen anlächeln. Es ist durchaus eine Kampfansage an das innere Befinden, aber das ist auch okay so. Schließlich ist das Oberstübchen nicht der alleinige Herr im Haus.

Ein Notfall-Wohlfühl-Outfit. Einmal ein bisschen Zeit investieren und dann für den Ernstfall gewappnet sein. Wenn ich morgens schon weiß „ohoh, das wird ein blöder Tag“, habe ich immer ein und das selbe Outfit parat. Es lohnt sich, ein bisschen Geld und Grübelei in den Look zu investieren, schließlich will ich mich wohlfühlen und anständig und modisch aussehen. Bei mir ist das zum Beispiel eine Schlaghose, flache, spitze Ballerinas und ein Hemd aus dem Schrank meines Freundes. Sieht modisch aus, ich hab Bewegungsfreiheit und muss mir keine Sorgen darum machen, dass irgendwo ein Pölsterchen heraus guckt.

Spa Time für zu Hause. Ein Peeling, eine Gesichtsmaske, die teure Haarkur. Das dauert alles wirklich nicht lange und machen wir eigentlich sowieso viel zu selten. Was auch gut hilft ist eine Selbstbräuner-Session. Gebräunte Haut macht mir irgendwie gute Laune und es lässt einen einfach frisch und erholt aussehen. Wenn man das richtige Produkt für sich gefunden hat, ist ein guter Selbstbräuner eine perfekte Alternative zum Solarium. Wenn mein Körper und ich gerade nicht richtig im Einklang sind, dann hilft am besten, wenn ich mich extra liebevoll um ihn kümmere. Das machen wir mit lieben Menschen doch auch so. Wenn es ihnen nicht gut geht, kümmern wir uns um sie. Dann sollten wir doch mit uns selbst nicht weniger fürsorglich umgehen, oder?

About:
Meine Name ist Julia Molitor, ich bin 28 Jahre alt, komme aus Aachen und arbeite als Bloggerin und Social Media Managerin. Nachdem ich im Laufe meines Erwachsenwerdens insgesamt 20 Kilo abgenommen habe, fühle ich mich heute sehr wohl in meiner Haut und habe gelernt, auf meinen Körper zu hören und vor allem, nicht immer so streng mit mir selber zu sein. Wer mehr von mir und über mich lesen möchte, der kann mich auf meinem Blog www.fashionattitude.de besuchen. Außerdem bin ich sehr aktiv auf Twitter (@stilv0ll) und Snapchat (fashi0nattitude) | Mailadresse: info@fashionattitude.de | Instagram: _fashionattitude_

Franziska Pretsch

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Für mich bedeutet Wohlfühlen in meinem Körper genau zu wissen, was mein Körper in jedem Moment braucht. Dazu muss ich ihn erstmal kennen lernen, um das zu wissen. Wohl geht es mir, wenn ich meinen Körper einfach frage: Was brauchst du jetzt in diesem Moment? Wenn ich dann richtig zuhöre, sagt mir mein Körper auch was er braucht. Das kann von einfach mal eine Runde schlafen zu eine Runde laufen, spazieren gehen, Musik hören, Massage, Musik machen etc. alles mögliche sein. Wichtig für mich ist, hinzuhören, nicht von anderen immer vorsagen lassen, was für dich passt. Ich lade dich ein, deinen Körper kennen zu lernen, um zu wissen was für dich individuell Wohlergehen heisst. Habe Mut, deinen eigenen Weg zu gehen und selbst zu wissen was dir gut tut. Auch auf die Gefahr hin dass dich anderen nicht verstehen und dich schief anschauen. Na und? Mach was dir gut tut!!

About Franziska Pretsch:
Ich habe selber eine lange Reise hinter mir, zurück zu mir selbst und der Liebe zu meinem Körper. Und bin immer noch auf der Reise, weil die Reise namens Leben nicht aufhört und immer spannend ist. Ich bin Musikerin, spiritueller Coach, gelernte systemische Aufstellerin und NLP Trainerin. Ich unterstütze vorwiegend Frauen, aber auch Männer, auf dem Weg zurück zu ihnen selbst, im Einklang mit ihrer ganz individuellen Konstitution, ihrer inneren Weisheit und ihrer Verbindung zu allem was ist. Es begeistert mich, wenn ich Menschen zu einem tieferen Leben anregen kann, im Hier und Jetzt, und sie das Leben so richtig leben können, dort wo sie sein möchten, das tun was sie wirklich wollen, bevor sie irgendwann diese Welt verlassen. Mit allem was zum Menschsein dazu gehört, und mit allen Facetten der unterschiedlichen Menschen. Leben will gelebt werden, voll und ganz, hier und jetzt!! Mit meiner Musik und meiner Arbeit rege ich Menschen dazu an. Leben ist jetzt!! Mehr unter: www.franziskapretsch.com

Djuri Ishii

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Wenn ich mich gerade nicht gut fühle, mache ich folgende Übung – egal wo und egal wie:
❤︎ Ich HALTE kurz INNE. An Ort und Stelle SPÜRE ich in meinen Körper, in meinen Zustand und wie sich dies gerade anfühlt. Ich NEHME MICH genau mit diesem Gefühl AN, anstatt es zu verdrängen. Ich UMARME mich innerlich und frag mich dann liebevoll: WAS BRAUCH ICH JETZT WIRKLICH? ❤︎ Es ist unglaublich wie man eigentlich genau weiß, was man im Moment braucht, wenn man wirklich innehält. Das kann jedes Mal etwas anderes sein. Allein die Zuwendung zu sich selbst, gibt einem schon ein gutes Gefühl. Das Praktische daran: Ich kann es überall machen und brauche nichts dafür.

About:
Ich heiße Djuri, bin 34 Jahre jung, vegan mit Mann und Kind und bin Coach für „the Work“, Yoga und vegane Ernährung. Vegane Kochkurse und Selbstfindungs-Workshops und TheWork-Seminare biete ich ebenfalls an. Besonders gerne begleite ich Ernährungsumstellung mit mentalem Coaching und veganer Ernährungsberatung: www.feel-good-coaching.com / auf Instagram: feel_good_myself / auf Facebook

Silvia Heimburger

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Ich kenne natürlich auch durchaus diese Situationen, wenn ich mit meinem Körper so gar nicht zufrieden bin. Jetzt ist es nicht mehr so oft – ich könnte auch sagen, mein Körper und ich sind gute Freunde geworden. Doch es gab auch ganz andere Zeiten: Da habe ich meinen Körper wirklich abgelehnt und war sehr kritisch. Wirklich geändert hat sich das erst, als ich meinen Körper als einen wichtigen Teil des Dreiergespanns Körper – Geist – Seele gesehen habe. Und genau zu dieser Zeit ist mir dann auch das bewusste Atmen begegnet. Auf einem Seminar habe ich es zum ersten Mal kennengelernt und es hat mich sofort fasziniert. Zuhause angekommen habe ich voller Begeisterung dieses Atmen weiter angewandt.

Es geht darum, dass man tief ein- und ausatmet und dann die Luft anhält. Bei diesem Anhalten, so habe ich es für mich entdeckt und weiterentwickelt, öffnen sich die unteren Chakren und Energiebahnen und wir erfahren eine ganz intensive Verbindung mit der Erde. Dieses Ein- und Ausatmen wiederholt man dreimal. Dann atmet man ganz tief ein und hält so die Luft an. Und bei diesem Anhalten weitet sich der Brustkorb, die oberen Chakren und Energiebahnen öffnen sich und wir bekommen die Anbindung an unsere Quelle, unseren Ursprung.

Das wirklich Tolle bei diesem Atmen ist das veränderte Körperbewusstsein. Ich fühle mich so lebendig in meinem Körper, so sehr im Hier und Jetzt und so frisch und voller Energie. So konnte ich mich mehr und mehr mit meinem Körper aussöhnen und mich für seine Stimme öffnen. Und dann auch in die Bewegung gehen, die ihm gut tut und die ich ihm nicht nur einfach aufzwänge. Ich lernte durch diesen Atem des Lebens (so nenne ich dieses bewusste Atmen) meinen Körper neu kennen und jetzt sind Körper – Geist und Seele wirklich im Einklang.
Übrigens finde ich, dass gerade der Körper ein wirklich toller Lehrmeister im wertfreien Annehmen sein kann. Gerade wenn sich mal Schmerzen, Unwohlsein, Verspannungen zeigen kann ich mit dem Atmen die Ursache leichter aufspüren als wenn ich mir eine Schmerztablette einwerfe. Und den Atem tragen wir immer bei uns – wir müssen uns nur erinnern.

Probier es einfach mal aus und wenn du mehr über den Atmen des Lebens wissen möchtest, dann kannst du dich sehr gerne bei mir melden.

About:
Silvia unterstützt Menschen bei ihrer Potenzialentfaltung mit Herz und Seele. Sie zeigt, wie leicht es sein darf, die inneren Begrenzungen loszulassen und sich neu auszurichten. „Die Handbremse öffnet sich und unser Leben wird wieder bunter und freier“. In Einzelcoachings als auch in Gruppenworkshops zeigt sie sich als einfühlsame Wegbegleiterin und Impulsgeberin.
www.silviaheimburger.com | Hier findest du mich auf Facebook

Melly Glückskecks

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Um mich direkt wohler in meinem Körper zu fühlen, ziehe ich als allererstes Sachen an die bequem sind UND in denen ich mich schick fühle. Nichts ist schlimmer als zwickende Hosen und BH’s die nicht sitzen! Anschließend bedanke ich mich bei den einzelnen Körperteilen. Oft vergisst man, was sie tagtäglich leisten. So sage ich: „Danke, liebe Oberschenkel, dass ihr mich all die Kilometer tragt.“ Ein ganz gutes Mantra ist für mich auch „Ich bin gut und schön genau so wie ich bin.“ Anfangs etwas komisch, aber es hilft sehr.

About:
Melly Glückskecks ist youTuberin, Bloggerin und auch auf Facebook sehr aktiv – sie lebt in Berlin, wo sie arbeitet, studiert und läuft. Melli auf Facebook | youTube | Instagram

Ute Benecke

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Die gute Nachricht ist, dass das nur noch sehr sehr selten vor kommt, dass ich mich unwohl in meinem Körper fühle, da ich schon vor langer Zeit Frieden gemacht habe und ihn so annehme, wie er ist. Auch wenn er keinen vermeintlichen Idealmaßen entspricht. Mir war das zu blöd und ich habe diesen Krieg beendet. Das hilft enorm!

Mein Weg dahin war oder ist, wenn es dann doch mal vorkommt:

Ich stoppe mein Gedankenkarusell indem ich etwas tue, das mich sofort zu mir zurück bringt. Meist sind es die Gedanken und die Bewertungen, Verurteilungen, über den Körper oder das Gewicht, die dich unwohl fühlen lassen.

Erste Regel ist: Gut über mich selbst und meinen Körper denken und sprechen. Sprich anstatt mich ständig verbal fertig zu machen, dabei spielt es keine Rolle ob es nur Gedanken sind oder tatsächliche Worte, denke und rede ich gut über mich und meinen Körper. Schließlich ist er es, der mich leben lässt und dafür bin ich dankbar.

Eine weitere Hilfe ist: Raus aus dem Kopf, rein in den Körper. Ich gönne mir Ruhe, tue etwas, was mir gut tut. Z.B. ein Spaziergang raus in die Natur, an einen Baum lehnen und auftanken, ein paar tiefe Atemzüge nehmen, an Fluss oder an See gehen. Oder einfach nur 5 Minuten eine Runde um den Block gehen und dabei tief ein- und ausatmen. In Bewegung gehen, hilft immer und macht den Kopf und auch den Körper frei.

Ansonsten schaue ich darauf, dass ich gut für mich sorge. In meinem Fall sind das Pausen machen, an die frische Luft gehen, mir genügend Ruhe gönnen. Tue ich das nicht, falle ich aus dem Gleichgewicht und dann weiß ich inzwischen, was ich zu tun habe, siehe oben. Auch das hilft sehr, zu wissen, was dann hilft.

About:
Ute Benecke berät Frauen und Paare, wie sie endlich wieder mehr Spaß im Bett haben können. Scham, Tabus, Erziehung, Unwissenheit und gesellschaftliche Konventionen halten gerade Frauen oft davon ab, eine erfüllte und freie Sexualität zu leben. Wissenswertes, Provokantes und Praktisches dazu gibt es in ihrem Blog und Newsletter auf www.utebenecke.deute@utebenecke.de

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