Diese Frage stellt sich mir gerade. Endlich hab ich es raus, worum es sich auf meiner Webseite dreht. Endlich kann ich in Worte fassen, was bisher nur wildes Chaos in meiner Gehirn-Achterbahn war. Und kaum als der Knopf aufgegangen ist, ging ich putzmunter ans Werk: Webseite auf Wartungs-Modus gestellt und fleißig gebastelt. Bis alles so war, wie ich es haben wollte. Naja, fast alles. Es gibt da noch ein paar Dinge, die fehlen …

zum Beispiel die obligatorische Über-Mich-Seite. Oder die äußerst obligatorische Mein-Angebot-Seite. Oder die über-obligatorische Arbeite-mit-mir-Seite oder die unglaublich wichtige Seite, auf der alles, was ich im Detail anzubieten gedenke, aufgelistet ist. Ganz zu schweigen von Terminen und Online-Kursen, die noch nicht online sind. Soll ich trotzdem?

Lieber ein bisschen online als gar nicht?

Ich tendiere zu ja. Deswegen werfe ich jetzt sofort diesen noch nicht ganz fertig geschliffenen Rohdiamanten einer Unternehmens-Webseite ganz frech ins World Wide Web. Mit nur zwei Blogartikeln! Ja, sag einmal, wo kommen wir denn dahin … zwei Blogartikel. Ich selber gebe oft den Ratschlag, dass doch am besten 3-5 Artikel schon online sein sollten, damit der neue Besucher auch ordentlich was zu lesen bekommt und vor allem sieht: Hier wurde gearbeitet! Ja, und jetzt?

Jetzt mach ich das einfach anders. Weil mir gerade eben bewusst wird: Es gibt kein Richtig oder Falsch in dieser Angelegenheit. Es gibt nur ein:

Fühlt sich das für mich gut an?

Und ja, das tut es. Denn seit 5 Jahren nehme ich meine Leser, Kunden oder wie immer ihr gerne betitelt werden möchtet, mit auf meine Reise. Hätte ich meinen Blog veganmarathon erst angefangen zu schreiben, nachdem ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen bin — Gott bewahre! Niemals hätte ich der Welt ein solches Kleinod an Entwicklungspotential eines Menschen vorenthalten können. Und wieso sollte ich das hier anders machen? Es ist mein Ding, die Menschen mit auf meine Reise zu nehmen, sie Teil meiner Entwicklung sein zu lassen, ihnen Einblick in sämtliche Höhen und Tiefen zu geben. Wieso also nicht auch in meinem Business?

Ich bin bekannt dafür, nicht perfekt zu sein. Wieso sollte also ausgerechnet ich mit einer perfekten Webseite an den Start gehen? Nope, das wäre völlig unauthentisch.

Deswegen, ihr Lieben:

Hier bin ich. Nicht ready, nicht perfekt – aber bereit, mich zu entwickeln! 

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